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Jahresbericht 2017

 

 

Januarkurse

 

17. Jan. in Muri          „Nur vergesslich oder schon dement? Leben mit Demenz - was brauchen Betroffene und Angehörige? Was ist Alzheimer und Demenz? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?                      

Referentin: Marianne Candreia        

24. Jan. in Frick         „Sich den Lösungen stellen“ Familien-Stellen, Verhaltensmuster überdenken, Lösungen suchen                 

Referentin: Susanne Scherzinger

 

87. GV in Gontenschwil, 15. Februar

 

Am Gemeindehaus Gontenschwil waren die Fahnen hochgezogen und flatterten lustig im Wind. Wie Frau Gemeinderätin Renate Gautschy bei ihrer Begrüssung meinte, als herzliches Willkomm und Dankeschön für die Landfrauen. Einmal mehr durften diese ihre GV in einem herrlich geschmückten Saal abhalten. Die Gontenschwiler Frauen verzauberten mit Frühlingsblumen und ausgedienten Utensilien, wie Fensterrahmen, ihre Turnhalle zu einem gemütlichen Saal.

Auf der Traktandenliste waren Wahlen angekündigt. Karin Nyffeler aus Gontenschwil war zehn Jahre im Bezirksvorstand, davon 8 Jahre als Aktuarin. Nun wollte sie ihr Amt zur Verfügung stellen. Als Ersatz wurde Maya Müller aus Unterkulm einstimmig gewählt. In Oberkulm gab es einen Wechsel im Präsidium. Ursula Huber durfte für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand geehrt werden. Sie übergab nach 8 Jahren die Führung an Luzia Zweiacker.

Nach der Pause sorgten die 1. und 2. Primarschulklassen mit ihren Lehrerinnen zusammen mit der Musikgrundschule für musikalische Unterhaltung. Auch die 4. und 5. Klasse sangen sich mit bekannten Liedern in die Herzen des Publikums. Bei einigen Stücken war der Text auf sehr humorvolle Art der Situation angepasst worden.

Die Tellersammlung ergab 1122.70 Fr. Dieser Betrag wurde dem Verein Hospiz AG übergeben.

 

 

DV ALFV (Aarg. Landfrauenverband) in Schafisheim, 15. März

 

Eine muntere Schar von 21 Frauen aus dem Bezirk Kulm nahmen an der DV in Schafisheim teil. Die neue Präsidentin Lotti Baumann führte mit Herz und Charme eine reibungslose Versammlung durch. Im zweiten Teil verbreitete „d Rösle usem Chrächetal“ heitere und lustige Stimmung im Saal.

 

 

AMA (Aargauer Messe Aarau), 29. März - 2. April

 

Bei schönstem Frühlingswetter und angenehmen Temperaturen öffnete die AMA ihre Türen. Der Besucheraufmarsch war etwas kleiner als im Vorjahr, ob dies mit dem Wetter zusammen hing? Auch dieses Jahr konnte der Bezirk Kulm wieder die Schicht vom Donnerstag abdecken. Sehr erfreulich wie treu die Helferinnen mitmachen!

 

 

Landfrauenabend in Holziken, 4. April

 

„Frau & Herz“ Frau Prof. Dr. med. Elisabeth Zemp Stutz berichtet sehr verständlich und informativ über die Unterschiede der Herz- Kreislauf-Erkrankungen von Frau und Mann. Die Herzen von Frauen sind kleiner und ihre Herzgefässe sind dünner als diejenigen von Männern. Auch Risikofaktoren gewichten bei Frauen anders als bei Männern. So erhöht z.B. Diabetes das Risiko eines akuten Ereignisses bei Frauen stärker. Frauen nach den Wechseljahren haben oft ungünstigere Blutfettwerte und einen höheren Blutdruck. Frauen sind durchschnittlich zehn Jahre älter als Männer, wenn sie einen Herzinfarkt haben. Deshalb sterben Frauen bei einem Herzinfarkt häufiger als Männer. Im Durchschnitt erleiden Frauen einen Hirnschlag ebenfalls später als Männer. (Text C. Schmid)

 

 

Kantonale Reise nach Holland, 23. -26. April

 

Mit 63 Teilnehmern startete die gut organisierte Reise auf dem Flughafen. Auf dem Programm standen vielversprechende Ausflugsziele. Der Besuch auf einer Milchfarm beeindruckend wie der Betrieb mit 250 Kühen geführt wird. Zur Stärkung wurde der traditionelle Königskuchen mit oranger Glasur aufgetischt. Auch der Keuckenhof imponierte mit seiner Grösse. Über 32 ha umfasst das Gelände der Blumenausstellung. Überall waren mit Frühlingsblumen wunderbare Bilder „gezeichnet“. Eine Reise die alle Sinne ansprach.

 

 

Food-Waste-Anlass in Aarau, 10. Juni

 

"Der Aargau tischt auf", hiess der Anlass in der Markthalle Aarau, der auf grosses Interesse stiess. Krumme Gurken, Kartoffeln aus letztjähriger Ernte oder Rüebli mit zwei Beinen – Ausschussware? Von wegen! Aus überschüssigem Gemüse und Früchten wurde köstliches Essen gekocht und kostenlos verteilt, um aufs Thema „foodwaste“ aufmerksam zu machen. Um dem Wegwerfen von Lebensmitteln entgegen zu wirken, haben sich verschiedene Organisationen wie Tischlein deck dich oder Carton du Coeur zusammengetan. Mit dabei war auch der ALFV. Rund 80 kg unverkäufliches Gemüse und Früchte wurden von den Landfrauen zusammengeführt und von gemeinnützigen Frauenvereinen und Schulklassen gerüstet und unter Anleitung gekocht. Somit konnten ca. 260 Portionen an Passanten abgegeben werden.

 

 

Freilichttheater mit ALFV in Windisch, 10. August

 

Einige Frauen besuchten mit dem ALFV das Freilichtspektakel  „Dällebachkari“. Die Geschichte des Berner Coiffeurmeisters wurde mit seinem Humor und den legendären Witzen, jedoch auch mit der Tragik seiner Lebensumstände, sehr gut umgesetzt. Ein Abend, der zum Lachen, Schmunzeln und auch zum Nachdenken anregte.

 

 

Bezirksreise auf die Ahornalp, 24. August

 

Die Bezirksreise ist dank der kompetenten Organisatorin jeweils ein guter Tipp um einen unterhaltsamen, spannenden Ausflug zu erleben. Daher erstaunt es nicht, dass auch in diesem Jahr der Car voll besetzt war. Die Fahrt führte ins Emmental zum Hof der Familie Reinhard. Dieser Hof besser bekannt als „Glungge“ diente in den Jahren 1954/55 als Kulisse für die Filme „Ueli der Knecht“ und „Ueli der Pächter“. Peter Reinhard und seine Mutter hiessen uns mit feiner Züpfe und Kaffee/Tee willkommen. Der heutige Bauer erklärte uns, wie sie den Spagat zwischen Gotthelfs Zeiten und der modernen Zeit mit all ihren Anforderungen eines Bauernbetriebes machen können. Die Gebäude werden aussen nach historischer Art in Stand gehalten. Der Wohnraum und die Stallungen wurden praktischerweise den heutigen Bedürfnissen angepasst. Er erzählte lustige Anekdoten, die sich bei den Filmarbeiten abgespielt hatten. Die Landfrauen konnten sich ein lebhaftes Bild machen wie der grosse Brunnentrog auf dem Hof sehr geeignet war für die Szene, wo Ueli „gedünkelt“ wurde.

Weiterfahrt auf die Ahorn-Alp. Im Bergrestaurant wartete ein feines Mittagessen auf uns. Hier stiessen Helen und Godi zu der Gesellschaft. Das Ehepaar wohnt in Eriswil und führt dort einen Bauernbetrieb. Sie sind Mitglied der Alpgenossenschaft und können dadurch ihr Vieh auf der Ahornalp sömmern. Godi erklärte, die Zusammenarbeit der Bauern und der Alpwirtschaft.

Geplant war nach dem Mittagessen eine Wanderung ins Tal zu machen. Leider spielte das Wetter nicht mit. Ein Gewitter zog auf und die Temperaturen sanken. So wurde die gemütliche Variante gewählt und die Frauen stiegen in den schützenden Car. Mit einem Zobighalt im Restaurant Schlacht, Sempach wurde der Tag abgerundet. Der Regen konnte der guten Stimmung unter den Frauen nichts anhaben. So wurde das Zusammensein und Gedanken austauschen gepflegt und die Teilnehmerinnen kamen gut gelaunt nach Hause.

 

 

Landfrauentagung LBBZ Liebegg, 26. Oktober

 

Ob Beatrix Böni oder das angekündigte Thema mehr lockte, ist wohl nebensächlich. Tatsache ist, dass sich die Landfrauen gerne einladen liessen. Auch die Kulmer Frauen waren sehr gut vertreten. „Landfrauen sind wertvoll“ - mit sich selbst wertschätzend und freundschaftlich umgehen (lernen) war das Thema. Was ist Freundschaft, Beziehung, welche Gefahrenzonen sind zu beachten. Humorvoll und mit Wortspielereien erzählte Frau Böni aus dem Leben - wie wichtig es ist, sich und andere zu mögen. Ihr hilfreicher Typologieschlüssel: Feinde, Fans, Freunde und Flöhe. Alles Weggefährten. Die einen fördern uns, solche sollen wir gewinnen. Auch eine gesunde Balance ist wichtig: Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe geniessen! Zum Schluss eroberte sie als Clown Bert die Herzen vollends. Clown Bert sprach viel von seiner Tilli und lernt durch sie uns Frauen besser verstehen. Er ist überzeugt: „Das Leben sei ihm geschenkt worden, dass er damit spielend die Welt erstaunen kann!“ Machen wir es ihm gleich.

 

 

Tag der Pausenmilch, 7. November

 

In diesem Jahr empfahl Swissmilk nur pure Milch auszuschenken. Erstens um den Kindern zu zeigen wie schmackhaft Milch ist und dem Industriezucker auszuweichen und somit zweitens den Einsatz der Schulen für ein gesundes, naturnahes Znüni zu unterstützen. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Für einige war es nichts Neues, einige Vereine wollten den Versuch wagen, andere mochten nicht auf die Zusätze verzichten, weil sie befürchteten die Kinder nähmen die Milch nicht mehr. Der Milchkonsum ging an den meisten Orten etwas zurück, die Kinder beschränkten sich oft auf einen Becher Milch. Jedoch keine Regel ohne Ausnahme - auch mit Milch nature kann man ein Wetttrinken machen! Ein Kind bemerkte: „Milch esch jo au wiss scho süess!“ Genau solche AHA-Erlebnisse sollen mit diesem Anlass gemacht werden können.

 

Metzgete in Leutwil, 11. November

 

Zum 4. Mal fand die Metzgete in der MZH Leutwil statt. Über den Mittag durften viele Gäste bewirtet werden Am Nachmittag hatten wir viele Reservationen, die wir auf den Tischen für den Abend verteilen konnten. Trotzdem hatten wir am Abend etwas weniger Gäste als vor zwei Jahren, da an diesem Datum noch einige Anlässe in der Gegend stattfanden. Aber wir dürfen mit dem Erfolg sicher zufrieden sein, viele Gäste haben das Essen und unseren Einsatz gelobt.

 

Wintersitzung in Leutwil, 16. November

 

Im Restaurant Linde kamen wie alle Jahre die Vorstände der Dörfer zusammen. Unter den Ortsvertretungen wurden Informationen und gefragte Kursangebote ausgetauscht. Immer mehr Dorfvereine kommen einmal im Monat zu einem Morgenkafi zusammen. Dies wird von den Mitgliedern sehr geschätzt und wird rege benutzt. An den Wintersitzungen wird jeweils ersichtlich, wie aktiv die Landfrauen sind und wie ihre unerschöpflichen Ideen die Programme füllen.

 

 

Kaffeestube am Chlausmarkt in der Schlossschür Liebegg, 26. November

 

Pünktlich zum letzten Novemberwochenende kündete sich der erste Schnee an. Das Schloss Liebegg wurde am Sonntagmorgen innert kurzer Zeit mit einer weissen Decke überzogen - mit den Lichtern zusammen eine herrliche Kulisse für den Chlausmärt. Wir waren gut gerüstet für einen grossen Besucheraufmarsch. Dies war gut so. Ab 11.30 kamen die Leute in Scharen. Sie durchstöberten den Markt und besuchten die Kaffeestube. Oft wurden frei gewordene Sitzplätze umgehend wieder besetzt. Die Crew hatte alle Hände voll zu tun. Sie meisterten die grosse Aufgabe hervorragend. Gegen Abend leerte sich das Kuchenbuffet mehr und mehr. Milch konnte beim Nachbarsbauern nachgeholt werden. So war es ein einfaches Aufräumen, da vieles aufgebraucht war und keine Resten eingepackt werden mussten. Vielen Dank den fleissigen Helferinnen an der Front und im Hintergrund.

 

 

Mitgliederbestand am 31. Dezember 2017

 

Ende des Berichtsjahres zählte der Landfrauenverein Bezirk Kulm 431 Mitglieder, dies sind 18 weniger als im Vorjahr.

 

Vier Landfrauen sind im vergangenen Jahr verstorben.

 

Dürrenäsch

Ida Hochstrasser - Humbel

Elisabeth Haldimann wohnhaft in Seon

Leutwil

Hanna Gloor - Fuchs

Reinach

Ruth Steiner

 

 

Hab keine Angst, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir.                                                                      Jesaja 43,1

 

 

Jahresrechnung 2017

 

Vermögen am 31.12.2016               Fr.  21`679.45

Vermögen am 31.12.2017               Fr.  23`611.50                  

 

Vermögensvermehrung                   Fr.     1932.05

 

Einige Aktivitäten der Dörfer

 

Beinwil am See

Tapas - Kochkurs

Höck mit Geschichten von Karl Gautschi, Rein.

 

Wissenswertes über Kräuter mit Emmi Eichenberger

Reise nach Rüttihubelbad, Walkringen Führung im Schlosspark, Andelfingen

 

 

 

Dürrenäsch

Gestecke und Kränze für Frühling und Weihnacht

Kunst-Handwerk-Markt mit Kürbissuppe+ Kaffeestube und Cuplibar

 

Tropenhaus Wolhusen und Kambly

Silberschmuckkurs

 

 

 

Gontenschwil

Reise: Kronberg, Barfussweg, Besichtigung Klosterapotheke

Besichtigung beim Gemüsebauer Hunziker mit Bräteln

 

Cinema 8, Bowling und Essen

Good Style Event

 

 

 

Leutwil

Tortenkurs bei Heidi Brunner

Salben selber herstellen mit E. Eichenberger

 

Chachelimärt in Basel

Jugendfest mit Umzug und Spaghettiplausch

 

 

 

Oberkulm

Gipsengelkurs mit R. Schär

Geschenke hübsch verpackt mit Y.Weber

 

Verenaschlucht und Solothurn

Freilichttheater Windisch

 

 

 

Reinach,

Betonkugeln herstellen

Am Trödlermarkt Brotbacken mit Holzofen

Menziken und Umgebung

Herbstdecko basteln mit Rinden und Kürbissen, usw.

Vereinslotto

 

 

 

Teufenthal

Ski- und Schneetag Sörenberg

Weihnachtsmarkt in Montreux besucht

 

Bräteln

Backstand am Frühlings- und Herbstmärt

 

 

 

Unterkulm

Glasrecycling Kurs

Kafistube an der Gewerbeaustellung W14

 

Bohrerhof Spargelschmaus

Qimiq-Kurs

 

 

 

Zetzwil

Fingerringe Kurs mit B. Denzler

Emmi,Kaltbach Führung durch die Höhle

 

Brötle im Buchholz

Reise: Flumserberg, Maschgenkamm

 

In den Jahresberichten aus den Dörfern ist mir aufgefallen, dass vermehrt Kurse angeboten werden, die eigene Frauen leiten. Auch werden verschiedene Anlässe mit Nachbarsvereinen durchgeführt. Diese Entwicklung gefällt mir sehr. So kommen Talente zum Vorschein und entstehen Verknüpfungen von denen alle profitieren können. Macht weiter so! Ein herzliches Danke euch allen, die sich für die Landfrauenarbeit einsetzen.

 

Die Präsidentin

 

Hanni Gloor

 

 

Leutwil, im Januar 2018